Schwibbogen Seiffen Kurrende braunes Bild elektrisch BxHxT 70x40x5cm NEU

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Artikelnummer: KK 202/160/1F Kategorien: ,

Beschreibung

 

Schwibbogen

Seiffen Kurrende elektrisch

Weihnachtlich erklingt des Bergmanns Gruß. Der Schwibbogen im Erzgebirge steht für die Erleuchtung im Bergbau. Gönnen Sie sich etwas besondere mit diesem Bogen der in verschieden Arbeitsschritten komplett in Seiffen in einer kleinen Manufaktur gefertigt wird. Der Bogen besitzt 7 Holztüllen mit elektrischen Kerzen 220 V mit Stecker und Schalter. Die 5 Kurrendefiguren stehen vor der verschneiten Silhouette der Kirche von Seiffen. Das Bild wird eingerahmt von einer naturfarbenen Fachwerkkonstruktion mit vielen verschieden erzgebirgische Figuren. Ob Bauern, Spielzeugmacher, Engel & Bergmann oder verschiedene Bergmänner, alles ist liebevoll auf dem Bogen gestaltet. Figuren und Bogen sind vorwiegend bunt lassiert.

BxHxT 70x40x5cm

NEU

 

  • In diesem traditionellen Schwibbogen der Manufaktur Kolbe vereinigen sich filigrane Holzverarbeitung und die Volkskunst des Erzgebirges
  • Hartholz – L x H 70 x 40 cm – bunt – 220 V Kabel mit Stecker
  • Holen Sie sich mit diesem Schwibbogen ein besonders schönes Stück Erzgebirge zu sich nach Hause
  • Zaubern Sie sich mit dem beruhigendem Licht der Kerzen eine wunderbare gemütliche Atmosphäre in Ihre Wohnwelt
  • Lieferumfang: 1 Schwibbogen verpackt in einem stabilen Karton

Über die Firma Manufaktur Klaus Kolbe

Der Name Schwibbogen entspringt dem Sprachgebrauch der Architektur. Man bezeichnet damit einen zwischen zwei Mauerteilen frei stehenden „Schwebebogen“. Ob diese Bezeichnung auch für den als „Mundloch“ bezeichneten bogenförmigen Stolleneingang der Bergwerke Pate stand, ist zwar durchaus wahrscheinlich, jedoch nicht genau zu beweisen. Dass aber der erzgebirgische Schwibbogen seinen Ursprung im Bergbau hat, ist eindeutig belegt.

 

Der nachweisbar älteste Schwibbogen wurde 1778 von dem Bergschmied S. F. Teller in Johanngeorgenstadt hergestellt.

 

Er zeigt die für die ältesten Stücke typische Darstellung des „Sündenfalls“ von Adam und Eva und deren Vertreibung aus dem Paradies. Diese Darstellungen blieben auch für die folgenden Jahrzehnte motivbestimmend. Erst nach etwa 1820 tritt hier eine Wandlung ein, indem der Bergmann selbst zum bestimmenden Motiv wird.

 

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts veränderte sich die Funktion, Verbreitung und Motivgestaltung des Schwibbogens entscheidend. Als beliebter Lichtträger fand er nun auch Eingang in die Weihnachtsstuben des Erzgebirges. Besondere Bedeutung erlangten seitdem der für eine Feierabendschau 1937 hergestellte „Schwarzenberger Schwibbogen“ aus Metall sowie der vom damaligen Direktor der Spielwarenschule Seiffen, Max Schanz, um 1935 gestaltete „Seiffener Schwibbogen“ aus Holz. Sein bestimmendes Motiv ist die bekannte Seiffener Kirche. Von kleinen Bergmannshäusern umgeben steht sie in verschneiter Winterlandschaft im Mittelpunkt des Bogens. Und dieser kleine „Seiffener Schwibbogen“ erlangte für meine weitere berufliche Entwicklung entscheidende Bedeutung.

 

Als gelernter Möbeltischler entschloss er sich 1990, gemeinsam mit seiner Ehefrau, Tochter und Schwiegersohn, einen kleinen selbständigen Familienbetrieb zu gründen und damit auch den Sprung in die harten Bedingungen der Marktwirtschaft zu wagen. Nach einer Ausbildung im Zeichnen und Malen bei dem Kunstmaler Max Christoph wollte er nun endlich seinen wirklichen Interessen als Kunsthandwerker nachgehen.

 

Ausgangspunkt für seine neue Tätigkeit wurde der schon genannte „Seiffener Schwibbogen“, den nur Drechslermeister Arthur Stiehl herstellte, der aber die Produktion einstellen wollte. Von ihm erwarb er die Rechte zur weiteren Herstellung des Bogens, der seitdem die Grundlage ihrer Arbeit bildet. Dabei kam es ihnen vor allem darauf an, dieses wertvolle Erzeugnis der Seiffener Volkskunst der Nachwelt zu erhalten und im Sinne einer echten Traditionspflege sinnvoll weiterzuentwickeln. Dass ihnen dies durch neue Motiv-Varianten und andere Ergänzungen bis hin zur Mechanisierung gelungen ist, mögen Ihnen die folgenden Seiten unseres neuen Kataloges beweisen.

 

Viel Schaffenskraft, Ideenreichtum und die ausschließlich von Handarbeit geprägte Betriebsform unserer Manufaktur mit ihren hoch motivierten und qualifi zierten Mitarbeitern waren hierfür die Voraussetzungen. So sind ihre Schwibbögen nun nicht mehr nur traditionelle Lichtträger zur Weihnachtszeit, sondern in ihren Weiterentwicklungen auch eine Widerspiegelung der Bergbau- und Kulturgeschichte des Erzgebirges.

 

Und mit diesen kleinen Kunstwerken wünschen wir Ihnen viel Freude und besinnliche Stunden.

 

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NEU und Original verpackt Echt erzgebirgische Handarbeit

 

Zusätzliche Information

Gewicht 0.8 kg

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