Tischpyramiden – festliche Stimmung garantiert

Im Erzgebirge wird vieles hergestellt, das ein Weihnachtsfest unvergesslich macht. Zu den wohl faszinierendsten Werken, die aus den Manufakturen des Erzgebirges kommen, gehören die berühmten Tischpyramiden. Sie sorgen mit ihrem warmen, sehr angenehmen Licht und dem faszinierenden Licht-Schatten-Spiel des Flügelrades für eine besonders festliche Stimmung. Mit ihren unterschiedlichen Szenen und den sich drehenden Etagen sorgen sie nicht nur bei Kindern für leuchtende Augen [mehr Infos].

Tischpyramiden für eine stimmungsvolle Weihnachtszeit

Der Ursprung der Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge ist im Mittelalter zu finden. Selbstverständlich sahen die Modelle damals noch anders aus. Die Pyramiden wurden genutzt, um in der dunklen Zeit Unheil abzuwenden. Im Laufe der Jahre nahm die Bedeutung der Weihnachtspyramiden immer mehr zu. Heute gehören die Tischpyramiden zu den beliebtesten Produkten, die im Erzgebirge hergestellt werden. Jede einzelne Tischpyramide wird von Hand gefertigt. Speziell geschulte Kunsthandwerker arbeiten mit viel Liebe zum Detail die vielen Feinheiten heraus, die diese Pyramiden so faszinierend machen. Tischpyramiden sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sehr viele dieser Modelle sind einstöckig gearbeitet, es stehen aber auch Tischpyramiden mit mehreren Etagen zur Verfügung. Alle Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge sind besonders hochwertig gearbeitet und bestehen aus wertvollem Holz aus heimischen Wäldern. Tischpyramiden stehen mit verschiedenen Motiven zur Verfügung. Von Waldszenen über die Weihnachtsbäckerei bis hin zur Geburt Christi gibt es viele unterschiedliche Motive.

Das Licht-Schatten-Spiel, welches die Tischpyramiden bieten, ist einer der Gründe, warum so viele Menschen von diesen Pyramiden fasziniert sind. In vielen Häusern gehören sie zur Weihnachtszeit ganz einfach dazu. Wer bereits als Kind von diesen Tischpyramiden fasziniert war, kann diese Erfahrung nun auch an die eigenen Kinder weitergeben. Die Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge blicken bereits auf eine sehr lange Geschichte zurück, sodass bereits sehr viele Generationen mit diesen faszinierenden Meisterwerken das Weihnachtsfest gefeiert haben.

Die Geschichte der Weihnachtspyramiden

Die Tischpyramiden zählen natürlich zu den Weihnachtspyramiden. Die Herstellung erfolgte früher ausschließlich in den Manufakturen im Erzgebirge. Längst sind sie aber nicht mehr nur im Erzgebirge zu bekommen, sondern werden von dort aus in die ganze Welt verschickt. Die filigrane Verarbeitung der Pyramiden sorgt immer wieder für Erstaunen und leuchtende Augen. Die Figuren sind sehr detailreich gearbeitet, werden von Hand bemalt und auch die Drehmechanik funktioniert immer reibungslos.

Die Geschichte der Tischpyramiden geht bis ins Mittelalter zurück. Zu der Zeit wurden unterschiedliche Bräuche genutzt, um in dunklen Zeiten das Böse abhalten zu können. Während einige Menschen auf immergrüne Zweige setzten, wollten sich andere die Kraft des Lichtes zunutze machen. Beide Bräuche wurden im 18. Jahrhundert kombiniert, dabei kamen die sogenannten Lichtergestelle heraus. Diese bestanden aus vier Stäben, die mit Lichtern, beispielsweise Kerzen, bestückt waren. Um die Stäbe wurden grüne Zweige drapiert. Zur Weihnachtszeit wurden diese Lichtergestelle besonders häufig aufgestellt und mit Kerzen sowie glitzernden Gegenständen ausgestattet.

Diese Lichtergestelle erinnerten die Bergleute an einen Göpel. Das war eine Förderanlage, die zu der Zeit im Bergbau genutzt und meistens von Pferden angetrieben wurde. Irgendwann fingen die Bergleute an, handgefertigte Holzfiguren in den leeren Göpel zu stellen. Ohne es zu wissen, legten sie damit den Grundstein für die Weihnachtspyramide, die heute über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bestens bekannt ist.

Die Weihnachtspyramide, wie sie heute ist, entstand erst um 1830 herum. Zu der Zeit wurde das Paraffin entdeckt. Dadurch ergab sich eine günstige Möglichkeit, Kerzen herzustellen. Endlich konnte sich jeder Kerzen leisten und die Pyramiden damit verzieren. Allerdings gab es zu der Zeit noch keine beweglichen Elemente, die verschiedenen Figuren wurden einfach danebengestellt. Im Laufe der Zeit wurden die Weihnachtspyramiden um einen Stab in der Mitte und ein Flügelrad ergänzt. Einzelne Ebenen wurden erstellt und die Holzfiguren darauf platziert. So entstand die Tischpyramide, wie sie heute bekannt ist.

So funktionieren Tischpyramiden

Tischpyramiden sind häufig mit drei oder vier Teelichtern ausgestattet. Das ist meistens der Fall bei einstöckigen Modellen. Mehrstöckige Tischpyramiden werden oft mit Kerzen in Stabform genutzt. Durch die Wärme der Kerzen steigt die Luft auf und bewegt das Flügelrad, das an der Spitze befestigt ist. So entsteht die gleichmäßige Drehbewegung, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgt.

Tischpyramiden – Weihnachtsdekoration mit vielen Details

Jedes Jahr begeistern Tischpyramiden immer mehr Menschen. Die meisten Modelle werden im natürlichen Farbton belassen. Einzelne Details werden von Hand mit Farben gestaltet. Obwohl die meisten Tischpyramiden in dieser klassischen Art gefertigt werden, gibt es auch bunte Varianten. Die Auswahl an Tischpyramiden ist heute sehr groß. Eine Ebene oder vielleicht zwei oder drei, es gibt kaum noch Grenzen beim Aussehen der Pyramiden.

Die traditionelle Tischpyramide aus dem Erzgebirge zeigt bis heute auch weiterhin heimatverbundene Motive, so wie natürlich Bergleute. Aber auch Tiere, Szenen der Weihnachtsgeschichte oder Waldszenen sind sehr beliebt. Die Handwerkskunst, die von den Kunsthandwerkern im Erzgebirge eingesetzt wird, um diese wunderschönen Tischpyramiden zu fertigen, ist wirklich einmalig. Die vielen Details und Feinheiten machen Tischpyramiden aus dem Erzgebirge zu etwas ganz Besonderem. Sie werden viele Jahre Freude zum Weihnachtsfest verbreiten, für eine unvergleichliche Stimmung sorgen und von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Gemütlichkeit in jedem Haus – Tischpyramiden

Es ist schwer zu sagen, was genau die Faszination einer Tischpyramide ausmacht. Vielleicht ist es die so detaillierte hölzerne Handwerkskunst. Es könnten aber auch die wunderschönen Szenen sein, die in liebevoller Handarbeit aufwändig gedrechselt werden. Das bedächtige Drehen des Flügelrades ist aber mit Sicherheit ein Faktor. Häufig sind es aber auch die Geschichten, die diese schönen Tischpyramiden erzählen. Ob nur einer dieser Faktoren für die Beliebtheit verantwortlich ist oder ob eine Kombination aller Faktoren wahrscheinlicher ist, das ist schwer zu sagen. Fest steht, dass Tischpyramiden überall dort, wo sie stehen, alle Blicke auf sich ziehen. Eine Tischpyramide gehört zu jedem Weihnachtsfest dazu und sollte in keinem Haus fehlen.